Wir haben auf Basis von Payload ein CMS gebaut

Für unsere Website haben wir uns bewusst gegen ein klassisches „Out-of-the-box“-CMS entschieden. Statt eine fertige Lösung an unsere Anforderungen anzupassen, haben wir auf Basis von Payload ein eigenes, modular aufgebautes CMS entwickelt.

Warum dieser Schritt? Weil ein CMS für uns weit mehr ist als ein Werkzeug zur Pflege von Inhalten. Es legt die strukturellen Grundlagen dafür, wie Informationen organisiert werden, wie flexibel sich ein System weiterentwickeln lässt und wie nachhaltig digitale Projekte betrieben werden können. Wer hier Kompromisse eingeht, zahlt später oft mit Komplexität.

Unser Anspruch war es daher, die Kontrolle über Struktur und Weiterentwicklung selbst in der Hand zu behalten. Inhalte und Darstellung sollten klar voneinander getrennt sein. Mehrsprachigkeit sollte nicht als nachträgliche Erweiterung verstanden werden, sondern als integraler Bestandteil der Architektur. Und vor allem wollten wir ein System schaffen, das mit unseren Anforderungen wachsen kann, ohne uns technologisch einzuengen.

Funktionen wie Blog, Formulare oder Navigation sind nicht fest miteinander verschränkt, sondern als eigenständige Bausteine organisiert. Dadurch bleibt das System flexibel und erweiterbar. Neue Anforderungen können umgesetzt werden, ohne bestehende Strukturen zu destabilisieren.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Internationalisierung. Wiederkehrende Inhalte und Texte werden zentral verwaltet und strukturiert gepflegt. Das sorgt für Konsistenz und vereinfacht zukünftige Erweiterungen. Mehrsprachigkeit ist damit kein Zusatzfeature, sondern Teil des Fundaments.

Payload war für uns dabei kein fertiges Produkt, das man installiert und konfiguriert. Wir verstehen es als Framework, das architektonische Freiheit ermöglicht. Dieser Ansatz passt zu unserer Grundhaltung: Systeme sollen offen, erweiterbar und langfristig tragfähig sein.

Mit dem neuen CMS schaffen wir eine stabile Basis für kommende Projekte und Weiterentwicklungen. Es ist eine bewusste Investition in Struktur, Klarheit und digitale Nachhaltigkeit.

Manchmal ist es sinnvoll, das Fundament selbst zu definieren – insbesondere dann, wenn man langfristig denkt.