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Security & Identity

Zentrale Identitäten, klare Berechtigungen und sichere administrative Zugriffe sind die Basis für belastbare Linux-, Kubernetes- und Open-Source-Plattformen.

ForgeOne entwickelt Identity-, SSO- und Security-Lösungen für Linux-, Kubernetes- und Open-Source-Infrastrukturen mit Keycloak, FreeIPA, OIDC, SAML und PKI.

  • Identity Provider, Directory und Federation werden sauber getrennt.
  • Lokale Admin-Accounts werden durch nachvollziehbare Rollen ersetzt.
  • SSO und MFA verbinden Anwendungen, Plattformen und Betrieb.
  • PKI, Zertifikate und Secrets erhalten klare Lifecycle-Prozesse.

Typische Herausforderungen

Security-Probleme entstehen oft dort, wo Identitäten historisch wachsen: lokale Accounts, mehrere Login-Systeme, manuelle Zertifikate und unklare Service Accounts.

Empfohlen

Mehrere Identitätsquellen

Benutzer werden in getrennten Systemen gepflegt. Rollen, Gruppen und Sperren sind dadurch nicht konsistent.

Lokale Admin-Accounts

Administrative Zugriffe liegen auf einzelnen Systemen und lassen sich schwer prüfen oder entziehen.

Kein zentrales MFA/SSO

Anwendungen, Linux-Systeme und Plattformen nutzen unterschiedliche Login-Mechanismen.

Historische Service Accounts

Maschinenidentitäten und Tokens wurden über Jahre angelegt, aber nicht sauber dokumentiert.

Manuelle Zertifikate

Zertifikate werden ad hoc erneuert. Trust Chains und Ablaufdaten sind nicht transparent.

Unklare Rollen

Berechtigungen sind technisch vorhanden, aber nicht an Verantwortlichkeiten und Least Privilege gebunden.

Identity- und Security-Architektur

Identity Provider, Directory und Federation

ForgeOne trennt die Bausteine bewusst: Ein Directory hält Systemidentitäten und Gruppen, ein Identity Provider steuert moderne Web- und Anwendungsanmeldungen, Federation verbindet vorhandene Identitätsquellen kontrolliert.

FreeIPA eignet sich für Linux- und Systemidentitäten mit Kerberos, LDAP, Host Policies und PKI. Keycloak ist stark für Web Identity, OIDC, SAML, MFA, SSO und Federation. Keine Komponente muss künstlich alles ersetzen.

  • FreeIPA und Red Hat IdM für Linux Identity
  • Keycloak und Red Hat build of Keycloak für Application Identity
  • OIDC, SAML, LDAP, Kerberos und Federation
  • MFA, Session Management und zentrale Anmeldung

Access Control und administrative Zugriffe

RBAC, Gruppen, Rollen, sudo-Regeln, HBAC, Service Accounts und Machine Identities müssen zusammen betrachtet werden. Ziel ist nicht maximale Komplexität, sondern klare Verantwortlichkeit und prüfbare Berechtigungen.

Administrative Wege werden dokumentiert und gehärtet: wer darf worauf zugreifen, wie wird dieser Zugriff freigegeben, protokolliert und wieder entzogen.

  • RBAC und Least Privilege
  • sudo rules, HBAC und Host Enrollment
  • Service Accounts und Machine Identities
  • Secrets, Tokens und kontrollierte Adminzugriffe

PKI, Zertifikate und Hardening

PKI ist mehr als Zertifikate ausstellen. Interne Trust Chains, Service Certificates, Ablaufdaten, Erneuerung und Plattformintegration müssen im Betrieb funktionieren.

Security Hardening bleibt kompakt und praxisnah: SELinux, CIS-orientierte Baselines, SSH/PAM, Secure Defaults und Zero-Trust-Prinzipien werden passend zur Plattform umgesetzt.

  • Interne Trust Chains und Service Certificates
  • Automatisierte Erneuerung, wo sinnvoll
  • SELinux, CIS, SSH/PAM und Secure Defaults
  • Integration in Linux-, Kubernetes- und Collaboration-Plattformen

Abgrenzung zu Security Services

Security & Identity ist der Solution Hub für technische Identitäts- und Zugriffskonzepte. Prüfungen und beauftragbare Leistungen bleiben getrennte Services.

Für Reviews und Tests verweist der Hub auf Security Assessment, Kubernetes Security Assessment, Managed Security und Penetration Testing, ohne diese Seiten inhaltlich zu duplizieren.

  • Solution Hub: Architektur und technische Plattformthemen
  • Services: Assessment, Review, Penetration Testing und Managed Security
  • Detailseiten: SSO, Directory Services, Access Policies und Network Design

Was Kunden erhalten

Scopeabhängige Ergebnisse

Je nach Ausgangslage entsteht eine Identity Architecture, SSO-Integration, Directory-Integration, ein Rollen- und Berechtigungsmodell, PKI-Integration oder eine Hardening Baseline.

ForgeOne dokumentiert Zugriffswege so, dass Betrieb, Security und Applikationsteams dieselbe Sprache sprechen. Das reduziert Abhängigkeiten von Einzelpersonen und macht Audits belastbarer.

  • Identity Architecture und Integrationskonzept
  • SSO- und MFA-Anbindung
  • Directory- und Rollenmodell
  • PKI- und Hardening-Baseline

Betrieb und Weiterentwicklung

Identity ist kein Einmalprojekt. Rollen ändern sich, Anwendungen kommen dazu, Zertifikate laufen ab, und Plattformen entwickeln sich weiter.

ForgeOne berücksichtigt deshalb Lifecycle, Dokumentation, Übergabe und optional laufenden Betrieb. Bestehende Systeme werden integriert, wenn sie tragfähig sind, statt reflexartig ersetzt zu werden.

  • Lifecycle für Rollen, Zertifikate und Service Accounts
  • Dokumentierte Betriebsprozesse
  • Integration bestehender Identitätsquellen
  • Optional Managed Security oder Co-Managed Betrieb

Praxis, Betrieb und Governance

Einführungslogik

Identity-Projekte werden stabiler, wenn zuerst die realen Zugriffspfade sichtbar werden: menschliche Benutzer, Adminzugriffe, Service Accounts, Machine Identities, technische Anwendungen und Zertifikatsabhängigkeiten.

ForgeOne modelliert diese Pfade vor der Toolentscheidung. Dadurch wird klar, welche Rolle ein Directory, ein Identity Provider, Federation, MFA, PKI und Secrets Management wirklich übernehmen sollen.

  • Zugriffsinventar und Identitätsquellen
  • Rollenmodell und Least Privilege
  • SSO/MFA-Zielbild
  • PKI- und Zertifikats-Lifecycle

Betriebsmodell

Nach der Einführung müssen Rollen, Zertifikate, Gruppen, Federation-Regeln und Service Accounts weiter gepflegt werden. Ohne Lifecycle entstehen wieder lokale Ausnahmen und historische Sonderfälle.

ForgeOne verbindet Identity Architecture deshalb mit Betriebsdokumentation, Review-Routinen und klaren Zuständigkeiten. Security wird dadurch nicht nur technisch eingerichtet, sondern dauerhaft steuerbar.

  • Review von Rollen und Gruppen
  • Entzug und Ablauf von Zugriffen
  • Auditierbare Adminwege
  • Dokumentierte Federation- und Zertifikatsprozesse

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen FreeIPA und Keycloak? Aktion: Antwort öffnen

FreeIPA ist stark für Linux- und Systemidentitäten mit LDAP, Kerberos, Host Policies und PKI. Keycloak ist stark für Web- und Application Identity mit OIDC, SAML, SSO, MFA und Federation.

Muss ein bestehendes Directory ersetzt werden? Aktion: Antwort öffnen

Nicht automatisch. Häufig ist Federation oder Integration sinnvoller als ein Big-Bang-Ersatz.

Gehört MFA dazu? Aktion: Antwort öffnen

Ja, wenn zentrale Anmeldung und Risikoprofil es erfordern. MFA wird passend zu Anwendungen, Adminzugriffen und Betriebsprozessen eingeordnet.

Wie werden Service Accounts betrachtet? Aktion: Antwort öffnen

Service Accounts und Machine Identities werden inventarisiert, dokumentiert, berechtigt und mit Lifecycle-Regeln versehen.

Ist Netzwerkdesign Teil dieses Hubs? Aktion: Antwort öffnen

Nur teilweise. Netzwerkdesign bleibt als eigene Detailseite erhalten und wird dort verlinkt, wo Security- und Plattformarchitektur zusammenhängen.

Identitäten und Zugriffe sauber ordnen