ForgeOne e.U. war beim CloudCollective von SUSE, Exoscale und A1 Digital in Wien dabei. Im Mittelpunkt standen Open Source, European Cloud, digitale Souveränität und die Frage, wie professionelle Open-Source-Services künftig noch besser auf europäischer Cloud-Infrastruktur bereitgestellt werden können.
Für ForgeOne als österreichischen IT-Dienstleister und Open-Source-Spezialisten passt das Thema sehr direkt zu unserer Arbeit mit SUSE, grommunio, XWiki, OpenProject und ForgeOne Collaboration.
Warum dieses CloudCollective für ForgeOne relevant war
SUSE, Exoscale und A1 Digital bringen unterschiedliche Perspektiven zusammen: Enterprise Linux und Open Source, europäische Cloud-Infrastruktur und digitale Services. Genau an dieser Schnittstelle entstehen für viele Organisationen konkrete Fragen: Wo laufen kritische Anwendungen? Wer betreibt sie? Wie bleiben Daten, Betrieb und Verantwortung nachvollziehbar?
Das CloudCollective fand im Umfeld der Cloud Native Days Austria 2026 statt. Neben Cloud Native, Kubernetes und Plattformbetrieb ging es für uns besonders um europäische Betriebsmodelle, digitale Souveränität und mögliche Services im Exoscale-Ökosystem.
Gespräche über mögliche Exoscale-Marketplace-Angebote
Ein konkretes Gesprächsthema war der Exoscale Marketplace. Wir prüfen, welche ForgeOne-Angebote dort perspektivisch sinnvoll abgebildet werden könnten. Dabei geht es ausdrücklich um mögliche zukünftige Services und Integrationen, nicht um bereits veröffentlichte Marketplace-Angebote.
grommunio als Plattform für Mail, Groupware und Collaboration.
XWiki als Open-Source-Plattform für Wissensmanagement und strukturierte Dokumentation.
OpenProject als Open-Source-Lösung für Projektmanagement, Zusammenarbeit und transparente Planung.
SUSE als Enterprise-Linux- und Open-Source-Basis für belastbare Betriebsmodelle.
Gegenstand der Gespräche ist, ob solche Lösungen künftig auf Exoscale-Infrastruktur als Managed Services oder als klar beschriebene Betriebsangebote angeboten werden können. Entscheidend ist dabei nicht nur die Bereitstellung, sondern auch Betrieb, Updates, Backup, Monitoring, Verantwortlichkeiten und Support.
Digitale Souveränität braucht praktische Betriebsmodelle
Digitale Souveränität bleibt für uns kein abstrakter Begriff. Sie entsteht erst dann, wenn Architektur, Hosting, Open-Source-Komponenten, Betrieb, Zugriff, Backup und Support zusammenpassen. Genau deshalb verbinden wir das Thema mit konkreten Plattformen und Services statt nur mit Schlagworten. Mehr dazu bündeln wir auf unserer Seite zu digitaler Souveränität.
Für Kunden bedeutet das: Eine europäische Cloud allein löst noch kein Betriebsproblem. Relevant wird sie dann, wenn Anwendungen nachvollziehbar betrieben, aktualisiert, überwacht und in bestehende IT-Prozesse integriert werden.
Einordnung für Kunden und Partner
Die Gespräche beim CloudCollective helfen uns, mögliche nächste Schritte einzuordnen: Welche Open-Source-Plattformen eignen sich für standardisierte Managed-Angebote? Wo braucht es individuelle Architekturarbeit? Und welche Rollen spielen SUSE, Exoscale und A1 Digital in europäischen Betriebsmodellen?
Wir führen die Gespräche weiter und werden konkrete Angebote erst dann kommunizieren, wenn Umfang, Betrieb, Verantwortlichkeiten und technische Umsetzung sauber definiert sind. Bis dahin bleibt der Austausch ein wichtiger Schritt, um Open Source, European Cloud und professionelle Services enger zusammenzubringen.










