OpenSchedule – eine neue Scheduling-Plattform für Organisationen

In den letzten Monaten haben wir an einer Lösung gearbeitet, die wir in Kürze vorstellen werden:
OpenSchedule, eine moderne, self-hosted Scheduling-Plattform für Organisationen und Teams.

Warum eine neue Scheduling-Lösung?

In vielen Projekten haben wir festgestellt, dass bestehende Terminlösungen oft nicht zur Realität von Organisationen passen. Sie sind meist auf einfache 1:1-Terminbuchungen ausgelegt, während echte Anforderungen deutlich komplexer sind.

Teams arbeiten mit unterschiedlichen Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozessen. Termine sind selten isoliert, sondern Teil von Abläufen, die strukturiert und nachvollziehbar abgebildet werden müssen.

Genau hier setzt OpenSchedule an.

Mehr als klassische Terminbuchung

OpenSchedule wurde mit dem Ziel entwickelt, Scheduling nicht nur als Sammlung von verfügbaren Zeitfenstern zu verstehen, sondern als integralen Bestandteil organisatorischer Prozesse.

Die Plattform vereint dabei mehrere Funktionen in einem System:

  • Öffentliche Buchungsseiten und zentrale Administration greifen nahtlos ineinander.
  • Termine können team- und rollenbasiert geplant werden, anstatt sich ausschließlich auf Einzelbuchungen zu beschränken.
  • Mehrsprachige Buchungsstrecken und konsistentes Branding sorgen für eine einheitliche Nutzererfahrung.

Gleichzeitig integriert sich OpenSchedule in bestehende Infrastrukturen. Kalender werden über CalDAV angebunden, und der gesamte Mail-Lifecycle, von der Anfrage bis zur Bestätigung, wird abgebildet.

Einsatz in der Praxis

OpenSchedule wird bereits produktiv eingesetzt. In Kombination mit grommunio nutzen wir die Plattform aktuell zur Synchronisation und Erstellung von Terminen innerhalb bestehender Systeme.

Dabei zeigt sich ein zentraler Vorteil: Scheduling wird nicht als isoliertes Tool betrachtet, sondern als Teil einer integrierten IT-Umgebung.

Fokus auf Kontrolle und Betrieb

Ein wesentlicher Aspekt von OpenSchedule ist der Fokus auf Self-Hosting. Die Plattform ist so aufgebaut, dass sie in produktiven Umgebungen betrieben werden kann und sich nahtlos in bestehende Architekturen integriert.

Gleichzeitig arbeiten wir an einer gehosteten Variante für Organisationen, die den Betrieb nicht selbst übernehmen möchten.

Ausblick

In einem nächsten Schritt werden wir OpenSchedule als Open-Source-Projekt veröffentlichen.

Damit schaffen wir die Grundlage für eine Scheduling-Lösung, die transparent, anpassbar und langfristig unabhängig betrieben werden kann.

OpenSchedule ist unser Ansatz, Scheduling näher an die Realität von Organisationen zu bringen, mit klaren Strukturen, definierten Rollen und nachvollziehbaren Prozessen.

Weitere Einblicke folgen in Kürze.